Yes my dear - Mehr als ein Concept Store

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Zu Beginn dieses Sommers ist in einem wahren Jugendstiljuwel, dem Daringer Hof im 19. Bezirk, der Concept Store „Yes my dear“ entstanden. Daraus hat sich eine neue Partnerschaft, aber auch ein weiterer Wiener Standort für uns BEGRÜNDER ergeben. Im persönlichen Gespräch erzählen uns Elisabeth Schmidinger-Schott, Geschäftsführerin des Stores, sowie Jörg Zecha die Hintergründe für diese neuartige Kooperation.

Elisabeth, wie kamst du auf die Idee zu einem eigenen Concept Store?

Elisabeth Schmidinger-Schott: Die Idee einen Concept Store zu kreieren ist de facto schon genauso alt wie der Begriff Concept Store an sich. Diese gibt es ja doch schon seit geraumer Zeit. Dadurch ich immer viel gereist bin und viele Concept Stores in der Welt gesehen habe (sei es Corso Como 10 in Mailand oder Colette in Paris), hat mich dieses Konzept immer schon begeistert. Denn sie vereinen so viele schöne Dinge an einem Ort und bieten dadurch ein Erlebnis, welches man sonst nicht hat. Wenn man in eine Boutique geht, kann man dort Mode kaufen. Wenn man in eine Bar geht, kann man etwas trinken. Wenn man in ein Gartenmöbelgeschäft geht, kann man Gartenmöbel kaufen. Ich bin überzeugt, dass wir Konsumenten in Zukunft entertainen müssen. Dafür sind sie auch bereit, Geld zu zahlen. Zudem bin ich gerne Gastgeberin! Mein Mann sogar noch mehr. Als leidenschaftlicher Koch hat er immer den besten Wein eingekühlt und kocht phantastisch. Das war schließlich ausschlaggebend dafür, dass wir gesagt haben: „Lass’ uns das versuchen!“

Was genau steckt hinter dem Konzeptgedanken von „Yes my dear“?

Elisabeth Schmidinger-Schott: Wir sind ein Mix aus modernem Concept Store mit handverlesener Mode, französischer Boutique mit persönlicher Beratung sowie traditioneller Wiener Salon mit seiner Salonkultur. Wobei wir Kunstförderer und Kunstschaffende bezogen auf die Mode zusammenbringen für Menschen, die gerne Gäste sind. Das ist der Grund, warum wir den Garten bespielen, warum wir eine Bar drinnen haben. Wir möchten ein bodenständiger Ort im 19. Bezirk sein, an dem unsere Gäste sich gerne aufhalten und sich wohlfühlen. Wo man auch spontan einen Espresso oder ein Glaserl Champagner trinken kann. Im Winter wird es vielleicht die Feuertonne geben mit Heißgetränken!? Die Kombination aus Mode, Bar, Gastro und Interior Design, das ist das Konzept dazu.

Jörg, wie habt ihr euch eigentlich gefunden und welche Rolle spielen die BEGRÜNDER bei diesem Konzept?

Jörg Zecha: Wir haben uns vor circa 2 Jahren kennengelernt, als ich das erste Mal von diesem Projekt, dieser Idee gehört habe. Ich neige generell dazu, neuen Konzepten gegenüber, welche es in der Form noch nicht gibt, spontan „ja“ zu sagen, verlasse mich somit in erster Linie auf meinen Bauch. Für diesen Sommer haben wir versucht, eine gewisse Grundstimmung zum Trend Outdoor Living in den Garten zu bringen, im nächsten Jahr wollen wir das Produktportfolio noch ergänzen. Für uns ist es ein neuer, zusätzlicher Standort in Wien, neben dem Schottenring 31, der ebenfalls davon lebt, dass wir mehrere Partner sind und gegenseitig von unseren Kundenkontakten profitieren. Wir möchten hier potentiellen neuen Kunden ein Lebensgefühl vermitteln, welche aber auch unsere Lebensphilosophie sowie die Idee von Gärten mit Charakter widerspiegeln. Zudem ist der Daringer Hof mit dem Übergang von innen nach außen eine interessante Location, welche noch attraktiver wird, weil der Hauptzugang über den Garten führt.

Elisabeth, inwieweit bindet ihr diesen wunderschönen Jugendstilgarten in eure Einkaufserlebnisse ein?

Elisabeth Schmidinger-Schott: Neben dem bereits erwähnten Espresso oder dem Glaserl Champagner, welche man im schönen Garten genießen kann, binden wir diesen auch in unsere Events ein. Ende September findet bereits zum dritten Mal unser Jazz-Event statt, dieses Mal sogar mit eigener Modeschau zu unserer neuen Ella Herbstkollektion. Für mich ist der Garten an sich schon wie ein Runway. Zudem harmonieren Natur und Leder sehr gut miteinander. Daher wird die Schau drinnen wie draußen stattfinden, wobei die Models zwischen den einzelnen Gästen durchgehen und die Kollektion hautnah erlebbar machen werden. Danach präsentieren wir zwei Wochen lang ausgewählte Bilder des Wiener Künstlers Andreas Reimann. An zwei Nachmittagen und Abenden wird er sogar selbst anwesend sein und seine Bilder persönlich den Gästen näher bringen. Wir wollen aber auch in der kühleren Jahreszeit mit Events den Garten bespielen.

Jörg, paßt nicht das Konzept von „Yes my dear“ auch perfekt zur Philosophie der BEGRÜNDER? Einerseits sprecht ihr gerne vom Übergang von innen nach außen. Zudem gestaltet ihr Gärten und Terrassen mit Charakter.

Jörg Zecha: Unsere Gartenprojekte unterscheiden sich alle insofern als auch unsere Bauherren und Familien unterschiedliche Vorstellungen respektive Wünsche haben. In persönlichen Gesprächen nähern wir uns den Fragen „Wie lebt unser Kunde, wie richtet er sich ein? Hat er eventuell einen Zugang zu Kunst?“ an. Dies alles sollte eine Symbiose mit dem Garten ergeben. Wir BEGRÜNDER unterstreichen die Individualität mit einer leicht reduzierten Linie jedes einzelnen Gartens und stülpen nicht unseren persönlichen Stil über. Wir suchen also keine Selbstverwirklichung.

Was genau dürfen sich Kunden von BEGRÜNDER hier im 19. Bezirk erwarten?

Jörg Zecha: Für uns ist es wichtig dem Kunden zu vermitteln, Zeit für ihn zu haben. Nur so können wir seine Wünsche erkennen und ihn langfristig zu einem zufriedenen Kunden machen. Im Vergleich zu unserem Schauraum am Schottenring 31, welcher in erster Linie als Besprechungsraum im innerstädtischen Bereich genutzt wird, profitieren wir im Daringer Hof mehr von der Laufkundschaft und können zudem mit diesem Garten inspirieren. Die einzigartige Atmosphäre nimmt die Hemmschwelle weg, ‚kaufen zu müssen’. Sie bringt den Kunden vielmehr erst auf die Idee, dass er sich für seinen Garten einen Wunsch erfüllen könnte.

Hier präsentieren wir einerseits diverse Outdoor-Möbel, Pflanzen, aber auch Pflanzgefäße und Lampen, ein Sortiment, welches nächstes Jahr noch erweitert werden wird. Inklusive sehr guter Betreuung durch Elisabeth und ihr Team vor Ort. Andererseits können wir hier genauso unsere Termine und Gespräche, vom Erstkunden- über Plan- bis hin zu Zwischengesprächen führen sowie Entwürfe präsentieren. Auf unserem Grund und Boden (anders als beim Kunden zuhause, wo er öfters mal abgelenkt wird) nehmen sich beide Seiten bewußt Zeit für gegenseitigen Austausch und Wertschätzung.

Elisabeth, welches ist genau das Produktsortiment von „Yes my dear“?

Elisabeth Schmidinger-Schott: Der Verkauf von Möbel, Pflanzen und Outdoor Accessoires ist für uns die klassische Erweiterung des Portfolios neben Mode und Interior Design. Bei uns bekommt man die Schokotrüffel einer Wiener Manufaktur genauso wie die Outdoor-Liege. Die große Herausforderung ist jedoch das Know How zu allen Produkten zu haben. Daher sind wir Jörg auch unendlich dankbar dafür, eigene Schulungen zu seinen Produkten organisiert zu haben, denn nur so können wir unseren Kunden auch Erlebnisse bieten. Ich sage gerne bei „Yes my dear“ bekommen unsere Kunden ein Lebensgefühl. Alles, was schön ist. Was frau vielleicht nicht wirklich braucht, aber gerne hat.

Was sind deine erste Erfahrungen des Sommers? Welche Zielgruppe sprecht ihr genau an?

Elisabeth Schmidinger-Schott: Mein Grundgedanke war immer, für meine eigene Ledermode sowie den Kundenstamm, den ich mir in den letzten 5 Jahren aufgebaut hatte, ein „eigenes Nest“ zu finden. Diese high-end Kollektion wurde nun um viele schöne Dinge erweitert. So hatten wir über den Sommer, neben den anfänglichen Ella Bestandskunden, sehr viele Paare willkommen geheißen, welche teils durch Mundpropaganda auf uns aufmerksam geworden sind. Denn wir haben immer noch kein Schild montiert, da wir bewußt ein „hidden“ respektive „secret place“ sein wollten. Die meisten waren sicherlich aus dem 19. Bezirk. Am liebsten aber sind mir jene Menschen, die sich so wohlfühlen, dass sie immer wieder kommen.

Was bedeutet eigentlich abschließend der Name „Yes my dear“?

Elisabeth Schmidinger-Schott: Mein Mann kocht einfach super gern und in den letzten Jahren habe ich mir sehr oft etwas Besonderes gewünscht und seine Antwort war immer „Yes, my dear!“ Das spiegelt aber auch unsere Gastfreundschaft wider. So ist de facto der Name entstanden! „Yes my dear“ bedeutet aber auch „Ich gönne mir etwas!“

Jetzt haben wir dir, lieber Jörg, so viel von den „Yes my dear“ Events erzählt, dürfen wir uns in 2022 vielleicht ebenso ein Event von den BEGRÜNDER hier erwarten?

Jörg Zecha: Ja, ganz bestimmt. Denn wir feiern kommendes Jahr unser 25-jähriges Firmenjubiläum. Das würde sich perfekt hierfür anbieten!

Fotos: © Andreas Maxones

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